Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Abteilung Stadtentwicklung und Facility Management
SE Facility Management – Knese FM B415

Statusbericht zum CAMPUS der Generationen

Zur nachhaltigen Sicherung der Erfolge und des Erreichten aus 21 Jahren Förderung des QM-Gebietes Bülowstraße / Wohnen am Kleistpark durch das Programm „Soziale Stadt“, wurde mit den Verfahrensbeteiligten das Konzept „CAMPUS der Generationen“ entwickelt. Die integrative inhaltliche Zusammenarbeit, sowie die fachämter- und trägerübergreifende Kooperation ist eines der wesentlichen Merkmale des Campus-Ansatzes. Für die Zielgruppen Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene wird ein ganzheitliches Angebot mit niedrigschwelligen Überleitungen und Schnittstellen geschaffen werden. Es sollen u.a. ein großer Multifunktionssaal (z.B. für Veranstaltungen, Musikaufführungen, nichtvereinsgebundene Sport- und Bewegungsangebote und vieles mehr), diverse Begegnungs- und Beratungsräume, Musikübungsräume sowie Werkstätten errichtet werden.

Folgende Nutzungen werden an diesem Standort zusammengeführt:

KJFE – Das Kinder- und Jugendzentrum Villa Schöneberg EFB – Die Erziehungs- und Familienberatung Pestalozzi-Fröbel-Haus STK – Stadtteilkoordination Schöneberg Nord NFZ – Nachbarschafts- und Familienzentrum Kurmark KJGD – Kinder- und Jugendgesundheitsdienst

Das multifunktionale Haus wird, über die vorgenannten Angebote hinaus, zudem für selbstverwaltete, nachbarschaftliche Aktivitäten und Jugendgruppen zur Verfügung stehen.Durch diese Kooperationen und Mehrfachnutzungen wird an dem Standort Frobenstr. 27-29 ein lebendiges Angebot geschaffen, welches an fünf Tagen die Woche und für diverse Angebote auch am Wochenende der Bevölkerung zur Verfügung stehen wird.

Für das Projekt stehen u. a. Mittel aus dem Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt in Höhe von 8.5 Mio. € zur Verfügung. Der Bezirk bringt darüber hinaus Eigenmittel in Höhe von rund 6 Mio. € in die Maßnahme ein. Mit dem Neubau von ca. 1.630 m² Nutzfläche an der Frobenstraße ist der Rückbau des vorhandenen Jugendfreizeitheims und die Verlagerung des angrenzenden Spielplatzes verbunden. Für die Neuerrichtung des Spielplatzes wurden Mittel in Höhe von 1,2 Mio. € im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungsprogramms (ISEK) vorgemerkt, wobei die Bewilligung noch aussteht.

Nach aktueller Planung ist die Herrichtung des Grundstücks im Frühjahr 2028 und Errichtung des Rohbaus ab dem Frühjahr 2029 vorgesehen. Der Abschluss der Maßnahme wird für Ende 2031 erwartet. Für die Übergangszeit ist geplant, dass der Jugendclub „Villa Schöneberg“ in Q4 2027 in das Gebäude Kurmärkische Straße 1-3 zieht, welches derzeit interimsmäßig für die Kältehilfe und Musikschule genutzt wird.

Text: L. Knese, FM B415