Die Schnittstelle zwischen Verwaltung und ortsbezogener Stadtteilkoordination bildet die Regionalkoordination. Sie koordiniert die ämterübergreifende Zusammenarbeit, erarbeitet Entwicklungsziele und Handlungskonzepte und dient u.a. als Kontakt- und Anlaufstelle im Rathaus.


Leitbild und Ziele

Das Ziel der Regionalkoordination ist die Verbesserung der Lebensqualität in den Bezirksregionen durch eine Aktivierung und bessere (Aus-)Nutzung der lokalräumlichen Ressourcen mittels Vernetzung bereits bestehender Initiativen, Akteur*innen und sonstiger Projekte als themen- und fachübergreifende Netzwerkplattform für die Bezirksregion.
Gemeinsam mit den Bewohner*innen, den lokalen Akteur*innen und in Verbindung mit Politik und Verwaltung sollen die Bezirksregionen zu lebenswerten Stadtteilen mit hoher Lebensqualität entwickelt werden. Im Rahmen dieser Arbeit soll der Blick insbesondere auf die Bürger*innen in den Bezirksregionen Tempelhof-Schönebergs gerichtet werden – auch auf die Gebiete, die nicht als soziale Brennpunkte wahrgenommen werden.

Einsatzgebiet

Die Regionalkoordination bearbeitet jeweils drei Bezirksregionen. Hierbei wird Schöneberg Nordost, Nordwest sowie Schöneberg Südwest bearbeitet.


Aufgaben

Die Aufgabe der Regionalkoordination ist es, eine (bessere) Vernetzung in den Stadtteilen zu erreichen und zugleich die Rückkopplung der dort diskutierten Themen in die Verwaltungsstrukturen zu gewährleisten.
Ihr obliegt zudem die Beteiligung der Bürger*innen sowie der lokalen Akteur*innen am Meinungsbildungsprozess zur Gestaltung der Stadtteile. Die Ergebnisse dieser Prozesse werden durch die Regionalkoordination in die Bezirksverwaltung hineingetragen.

Konkret hat die Regionalkoordination folgende Aufgaben:

  • die Bedürfnislagen, Interessen und Ressourcen der Menschen in den jeweiligen Bezirksregionen zu erkennen und somit ein Gespür für die Bewohner*innen der Bezirksregion zu entwickeln
  • eine Kontaktstelle für Anliegen der Bürger*innen in den Bezirksregionen zu sein
  • die Vernetzung der Interessierten und Beteiligten vor Ort zu unterstützen und dabei bestehende Netzwerke nutzen oder neue aufzubauen
  • das bürgerschaftliche Engagement auf der lokalen Ebene zu fördern und zu aktivieren
  • den Wissens- und Informationstransfer zwischen bezirklicher und lokaler Ebene zu gewährleisten und dabei relevante Themen aufzugreifen sowie vorhandene Handlungsspielräume aufzuzeigen
  • die Potentiale der jeweiligen Bezirksregionen und der Fachämter des Bezirksamtes in den Blick zu nehmen und Impulsgeber*in für Veränderungsprozesse zu sein

Kontakt:
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Regionalkoordination Schöneberg Nord

Aeneas Gesell
Telefon:  (030) 90277-3203
Telefax: (030) 90277-6652
E-Mail: Aeneas.gesell@ba-ts.berlin.de

Rathaus Schöneberg
John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin


Organisationseinheit Sozialraumorientierte Planungskoordination (OE SPK)

Aufgaben

Die OE SPK organisiert und koordiniert die ämterübergreifende Zusammenarbeit bei planerischen und umsetzungsbezogenen Verwaltungsaufgaben zur Entwicklung der Bezirksregionen bzw. Planungsräume unter Berücksichtigung der Gesamtinteressen des Bezirks.
Ebenso koordiniert die OE SPK die Zusammenarbeit zwischen Bezirksamt und lokalen Akteuren im Hinblick auf die relevanten Themen in den Bezirksregionen.

Struktur

Die Organisationseinheit umfasst die drei zentralen Funktionsebenen:

  • Bezirkskoordination
  • Datenkoordination
  • Regionalkoordination

Grundlage

Die Organisationseinheit Sozialraumorientierte Planungskoordination wurde auf Grundlage des Bezirksverwaltungsgesetzes eingerichtet. Sie hat zum Ziel, das Konzept der Sozialraumorientierung in der Bezirksverwaltung zu etablieren.